 |
|
 |
 |
19.01.2006
Neue Gamesmesse eröffnet.
Im Süden Deutschlands ...weiterlesen. |
| |
23.02.2006
Software Games für die Gesundheit
Neue Software vorgestellt ...weiterlesen. |
| |
|
|
 |
| © Copyright HKB. |
|
|
|
|
 |
| |
Geschichte und Hardware des Gamecube
Der Gamecube, entwickelt vom japanischen Videospielgiganten Nintendo, erblickte am 14. September 2001 erstmals das Licht der Welt. Im Gegensatz zur Vorgängerkonsole, dem Nintendo 64, wird Gamecube-Software (Spiele) auf optischen Datenträgern angeboten. Anders als seine Konkurrenten, die PlayStation 2 von Sony und Microsofts Xbox, finden jedoch keine handelsüblichen DVDs Anwendung, stattdessen entschied man sich für ein MiniDVD-Format. Daher steht pro Datenträger ein empfindlich geringerer Speicherplatz zur Verfügung.
Im Innern der Konsole arbeitet ein PowerPC-Hauptprozessor von IBM mit einer Taktfrequenz von 486 MHz, „Gekko“ getauft. Der Grafikchip „Flipper“, getaktet mit 162 MHz, entstammt einer Zusammenarbeit von Nintendo und Grafikkartenhersteller ATI. Insgesamt stehen dem Gamecube 43 MByte Speicher zur Verfügung, davon 24 MByte als Hauptspeicher und 16 MByte für Audio und DVD-Laufwerk. Die restlichen 3 MByte sind direkt in den Grafikchip integriert. Am Vorderteil der Konsole befinden sich Anschlüsse für vier Controller und zwei Memory Cards. Letztere können separat gekauft werden und dienen dem permanenten Speichern von Spielständen und Highscores.
Ein weiteres optionales Zubehör ist der Game Boy Player, eine spezielle Erweiterung, die an der Unterseite des Gamecube angebracht wird und das Abspielen von Game Boy und Game Boy Advance Software ermöglicht. Gesteuert wird diese dann mit dem Standardcontroller, der jeder Konsole beiliegt.
Marktanteil und Software des Gamecube
Bereits mit dem Nintendo 64 hatte Nintendo seine Marktführerposition im Videospielsektor an Sony verloren und war auch mit dem Gamecube nicht in der Lage, dies zu ändern. Das Image der „Kinderkonsole“ hing ihm schon früh an und Drittanbieter entwickelten vergleichsweise wenig Software. Spiele, die auf allen größeren Plattformen erschienen, hatten oftmals die geringsten Verkaufszahlen auf Nintendos Konsole. Weltweit wurden ungefähr 22 Millionen Gamecubes verkauft, gerade mal ein Siebtel der Verkaufszahlen des Hauptkonkurrenten, der PlayStation 2.
Auch wenn die Spieleauswahl infolgedessen vergleichsweise gering blieb, zeichnet sich der Gamecube durch eine hohe Qualität dieser aus, hier sind besonders die Eigenproduktionen Nintendos zu nennen. Mit Super Mario Sunshine (Nintendo, 2002), Metroid Prime (Retro Studios, 2002), F-Zero GX (Amusement Vision, 2003) The Legend of Zelda: The Wind Waker (Nintendo, 2003) erhielten beliebte Spieleserien neue und hochgelobte Episoden. Des Weiteren konnte Nintendo namhafte Hersteller gewinnen, um hochkarätige Titel exklusiv für den Gamecube zu entwickeln. Als einer der wichtigsten Titel ist hier Resident Evil 4 (Capcom, 2005) zu nennen. Der vierte Teil der beliebten Survival-Horror-Serie war zunächst exklusiv für den Gamecube erhältlich und konnte sowohl Spieler als auch Kritiker überzeugen. Zu den bestverkauften Spielen der Konsole zählen Super Smash Bros. Melee (HAL Laboratory, 2001) und Mario Kart: Double Dash‼ (Nintendo, 2003). |
|